Konzept, Bühne, Regie: Boris Nikitin
Darsteller: Malte Scholz
Technik: Matthias Meppelink, Johanna Seitz
Eine Produktion von Boris Nikitin/Paraform.
Mit Unterstützung des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft Gießen
Die Inszenierung des Stückes "Woyzeck" ist im Besitz von Tobias Brenk.
Dauer: ca. 70 min
„Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultur- und Kunstministerien der Länder.“
Boris Nikitin - WOYZECK
Der echte Woyzeck mordete seine Geliebte und endete dafür am Galgen. Doch damit war der Fall nicht abgeschlossen. Der Begriff „Zurechnungsfähigkeit“ spielte fortan auch im Juristenvokabular eine Rolle und wurde zum Ausgangspunkt für Büchners Beschäftigung mit dem Stoff.
Boris Nikitin entwickelt aus Büchners Fragment einen furiosen Monolog, ein atemberaubendes Spiel und einen erneuten und erneuerten Diskurs um die Zurechnungsfähigkeit.
| 26.11.2009 | 20:00 | Köln - Alte Feuerwache |
| 28.11.2009 | 21:00 | Bochum - prinz regent theater |
| 03.12.2009 | 20:00 | Mülheim - Ringlockschuppen |
Über Boris Nikitin
Boris Nikitin wurde 1979 in Basel geboren. Er arbeitete am Prater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin als Regieassistent und studierte anschließend Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen, wo er das internationale Festival diskurs organisierte. Nikitin entwickelte dort auch verschiedene szenische Projekte, wie „quality time“ 2007 gemeinsam mit dem Regisseur Jan Ritsema. 2007 entstand ebenso die Performance „Woyzeck“, mit der er beim Festival 100° in Berlin den 1. Preis der Jury gewann. „F wie Fälschung (nach Orson Welles). Ein Abend von und mit Malte Scholz“, seine Diplominszenierung, war auch beim Festival PLATEAUX in Frankfurt zu sehen. Sein jüngstes Projekt, „Imitation of Life“, hat im September 2009 in der Kaserne Basel Premiere. Boris Nikitin ist auch als Kurator für Festivals und Theaterhäuser tätig.

